unsere Taxischein-ausbildung (Großer p-Schein)

Der laufende Einstieg in unseren Unterricht für den Taxischein ist zu jederzeit verfügbar.

Wir bieten momentan eine Vollzeit-Jobgarantie mit Vorvertrag an.
Die Übernahme der gesamten Kosten ist mit einem Bildungsgutschein möglich.

Das Taxi-Bildungscenter ist einer der bekanntesten Berliner Bildungszentren für Aus- und Weiterbildung in der Taxi- und Mietwagenbranche. Wir besitzen über 25 Jahre Erfahrung und sind damit eine der erfahrensten Taxischulen Berlins. Unsere Dozenten haben schon Tausende von Schülern erfolgreich ausgebildet. Bestehquote: 99%.

Was wir bieten:

  • DEKRA-zertifizierte Taxischule mit mehreren Modulen:
    Einsteigerkurs, Grundkurs A, Grundkurs B und Fortgeschrittene

  • TB-eigene Skripte und praxisnahe, anerkannte Lehrmethoden, basierend auf Ortskarten wie sie von Prüfern stark empfohlen werden

  • Qualifizierte und professionelle Dozenten mit jahrzehntelanger Erfahrung, darunter der originale Ali Hoca, welcher unter ehemaligen Schülern und Taxifahrern in der ganzen Stadt bekannt ist.

  • Selbstverständlich eine individuelle Beratung und Lehrgangsbegleitung

  • Seperate, ruhige Schulungsräume für das Selbststudium

Oder sehen Sie sich unsere Bewertungen an!


über unsere taxiausbildung

Montag bis Freitag, 09:00 - 14:30 Uhr

  • 09:00 - 10:30 Uhr - 1. Block

  • 10:30 - 11:00 Uhr - Frühstückspause

  • 11:00 - 12:30 Uhr - 2. Block

  • 12:30 - 13:00 Uhr - Mittagspause

  • 13:00 - 14:30 Uhr - 3. Block

Wir arbeiten seit über 25 Jahren mit Teilnehmern aus vielen Nationen, jeder Altersstufe und Vorbildung. Aus unseren Erfahrungen heraus bieten wir eine Vorbereitung im Umfang von 720 Unterrichtsstunden an, verteilt auf einen Zeitraum von sechs Monaten bei individuellem Einstieg. Aber natürlich gibt es Kandidaten, die schneller durch den Stoff kommen - über die Prüfungsreife beraten wir gemeinsam mit den Auszubildenden.

Unser Unterricht wird mit hauseigenen, ständig aktualisierten Unterlagen durchgeführt und orientiert sich dabei am jeweils gültigen, amtlichen Ortskundekatalog. Da unser Bildungszentrum DEKRA-zertifiziert ist, ist eine komplette Kostenübernahme durch das Jobcenter oder die Arbeitsagentur möglich, was den Unterricht für Sie zu 100% kostenlos macht.

Durch unsere systematischen Lehrmethoden werden ihre Kenntnisse gezielt aufeinander aufgebaut:

In einer ersten Phase wird die Stadt in einzelne Standardstrecken eingeteilt - das sind immer wiederkehrende Routen ohne festen Start- und Zielpunkt, beispielsweise eine Verbindung vom Südwesten der Stadt über die Bundesstraße B 1 in die Innenstadt.

Anschließend werden diese Standardstrecken durch Ergänzung um konkrete Objekte zu „Zielfahrten“ erweitert. Hier zeigt sich die langjährige Erfahrung der Ausbilder unserer Taxischule und deren Gespür für das, „was die Prüfer hören wollen“.

Durch Wiederholung zahlreicher Prüfungsfragen vergangener Jahre, durch ständige Simulation von Prüfungssituationen und unter Beachtung zahlreicher Besonderheiten, die im Alltagsverkehr scheinbar nicht von Bedeutung sind, wird die für die Prüfung erforderliche Sicherheit gewonnen. 

Nebenher wird auf die schriftliche Prüfung hingearbeitet, d. h. es werden Bezirke, Stadtteile, Siedlungen, Straßen, Plätze und Objekte behandelt. Ein großer Teil dieser Arbeit liegt beim Auszubildenden selbst und nimmt etwa vier Wochen in Anspruch. Wird eine entsprechende Reife festgestellt, kann der schriftliche Prüfungsteil bereits absolviert werden.

Im Gegensatz zur Ausbildung bei einem Taxiunternehmen, das vornehmlich für eigene personelle Zwecke ausbildet, sind Sie nach Durchlaufen Ihrer Ausbildung bei uns und dem Bestehen der Prüfung in der Betriebswahl völlig frei. Wenn Sie bereits Kontakt zu einem Unternehmen haben, das Ihnen zusagt - sehr schön. Wenn nicht, helfen wir Ihnen gerne mit unseren Beziehungen, die weit in die Branche hineinreichen.

Ob Sie als Festfahrer in Vollzeit arbeiten wollen, eine Teilzeitregelung bevorzugen oder Ihre neue Unabhängigkeit dazu nutzen wollen, sich weiterzubilden, ob Sie bevorzugt alltags oder am Wochenende, in Tag- oder Nachtschicht fahren wollen: Für alle Arbeitszeitmodelle bietet das Taxigewerbe die passenden Möglichkeiten.


über den p-schein

Über den Beruf des Taxifahrers gibt es unzählige Mythen und Legenden, von denen wir hier nur eine kleine Auswahl aufführen und mit unserer eigenen Berufserfahrung vergleichen können:

  • Taxifahren ist ein krisensicherer Job, in dem man jederzeit Arbeit findet

  • Taxifahrer kann man auch noch werden, wenn man schon über 50 Jahre alt ist

  • Taxifahrer bekommen ihren Lohn täglich und in bar ausgezahlt, Trinkgelder noch dazu

  • Taxifahrer können arbeiten, soviel und wann sie wollen: In Vollzeit, in Teilzeit, durch die Woche, am Wochenende, tagsüber oder nachts

  • Taxifahrer bestimmen ihren Lohn selbst, weil sie am Umsatz beteiligt sind

  • Taxifahrer fahren in großen Autos durch die Stadt, können während der Arbeit lesen, Musik hören, in der Sonne sitzen oder mit ihren Kollegen plaudern


Die Wahrheit ist: Es stimmt alles! Wäre das was für Sie?
Dann lesen Sie weiter, und erfahren Sie, wie auch Sie Taxifahrer werden können.

ausbildung, prüfung und berufseinstieg

Wer sich für den Beruf des Taxifahrers entscheidet, muss zunächst verschiedene Voraussetzungen erfüllen und eine Ortkundeprüfung ablegen. Wenn die bestanden ist, wird die „Fahrerlaubnis zur Fahrgast-beförderung (FzF)“ ausgehändigt, wie der Taxischein oder P-Schein (für „Personenbeförderungsschein“) offiziell heißt, und es kann losgehen!

PERSÖNLICHE VORRAUSSETZUNGEN

Vor der Antragstellung auf den Taxischein sollte jeder Bewerber überprüfen, ob er die folgenden Nachweise erbringen oder demnächst nachreichen kann:

  • Gültiger Personalausweis bzw. Pass mit Meldebescheinigung

  • Zwei Jahre im Besitz des EU-Führerscheins Klasse B (ehemals Klasse 3)

  • Mindestalter: 21 Jahre (bei Aushändigung des P-Scheins)

  • Max. 3 Punkte in Flensburg (Punkteabbau ist aber möglich)

  • Polizeiliches Führungszeugnis Belegart „O“

  • Amtsärztliche Untersuchung mit u. a. Reaktionstest, Untersuchung auf Seh- und Farbunterscheidungsvermögen, auf Blendfreiheit und Nachtsichttauglichkeit, auf Diabetes und der Herz-Kreislauffunktionen. Das Ergebnis der Untersuchung muss bei Antragstellung vorliegen.

  • Den Nachweis der Ortskenntnisse für Taxen, Mietwagen und Krankenkraftwagen durch eine Ortskundeprüfung, die ebenfalls nachgereicht werden kann. Ausführliches hierzu weiter unten.

die anmeldung

Zuständig für alle amtlichen Angelegenheiten zur Erteilung eines „Führerscheins zur Fahrgastbeförderung (FzF)“ ist die Fahrerlaubnisbehörde im Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO), Zimmer 253 - 255 in (647,7 cm)˜ der Puttkamer Straße 16 - 18 in 10958 in (2 433,32 cm)˜ Berlin-Kreuzberg. Der Antrag kann allerdings auch beim zuständigen Bürgeramt gestellt werden. Da nur dort das erforderliche Führungszeugnis ausgestellt wird, empfiehlt sich also das Bürgeramt, um sich einen Weg zu ersparen. Noch einfacher wird es, wenn Sie beim zuständigen Bürgeramt einen Termin vereinbaren.

Die Bearbeitung des Antrags dauert nach Vorliegen aller erforderlichen Unterlagen etwa 6 - 8 Wochen; anschließend geht ein Bescheid zu. Ab dann ist die Anmeldung ein Jahr lang gültig. Wer für das Bestehen der Ortskundeprüfung und das Einreichen noch fehlender Unterlagen länger braucht, muss einen neuen Antrag stellen.

die prüfungen

Die Prüfungen werden bei den Technischen Prüfstellen von DEKRA e. V. Dresden und des TÜV Rheinland Berlin Brandenburg Pfalz e. V. durchgeführt, nur bei diesen Prüfstellen und nur gegen persönliche Vorlage des Personalausweises und gegen Entrichtung der Prüfungsgebühr in bar werden Prüfungstermine vergeben.

Für Inhaber eines Bildungsgutscheins übernehmen wir die komplette Kostenabrechnung mit dem Jobcenter oder der Arbeitsagentur.

Nach gründlicher Vorbereitung durch eine Taxischule kommt der Zeitpunkt, an dem Prüflinge und Ausbilder übereinstimmend die Prüfungsreife feststellen und die Anmeldung beim turnusmäßig zuständigen Verband ansteht.

Die Ortskundeprüfung ist eine rein theoretische Prüfung, einen praktischen Teil, wie etwa bei der Führerscheinprüfung, gibt es nicht. Aber auch die beiden theoretischen Teile, nämlich die schriftliche und die mündliche Prüfung, haben es in sich und erfordern eine intensive Vorbereitung. Zwar gibt es keine verbindlichen Ausbildungsvorschriften, jedoch ist die Prüfung ohne fachkundige Betreuung kaum zu bestehen und deshalb der Besuch einer kompetenten Taxischule dringend anzuraten.

die schriftliche prüfung

Es wird ein Fragebogen mit 50 Fragen vorgelegt, von denen mindestens 45 richtig zu beantworten sind. Weil diese Fragen aus dem so genannten Ortskundekatalog entnommen sind, besteht dieser Teil der Prüfung aus genau festgelegten Inhalten und ist gut berechenbar.

Gefragt wird nach:

  • der Lage von Bezirken, Ortsteilen und Siedlungen (von 118 möglichen)

  • den Begrenzungen von Straßen (von 475 möglichen)

  • abgehenden Straßen von Plätzen (von 73 möglichen) und

  • der Lage von Objekten (Hotels, Behörden, Sehenswürdigkeiten etc., 434 mögliche).

Der Ortskundekatalog ist bei uns, aber auch im Buchhandel erhältlich.

die mündliche prüfung

Nach Bestehen der schriftlichen Prüfung wird man zur mündlichen Prüfung vorgelassen, und ganz sicher liegt hier nun die höchste Hürde auf dem Weg zum P-Schein. Es geht darum, mündlich und ohne Hilfsmittel zwei so genannte Zielfahrten zur Zufriedenheit der Prüfer zu beantworten. Eine Zielfahrt ist die Benennung des kürzesten Wegs von A nach B unter Angabe aller zu befahrenen Straßen und der wichtigsten Plätze unter Angabe der Fahrtrichtung (links, rechts, geradeaus). Zwar werden Abfahrts- und Zielort aus dem Ortkundekatalog gewählt, trotzdem ergibt sich dadurch eine immer noch riesige Anzahl möglicher Kombinationen. Deshalb gibt es immer noch eine Tour, die so noch nie vorgekommen ist, so dass nur eine möglichst gründliche Vorbereitung, niemals aber eine absolute Sicherheit möglich ist. Spätestens hier zeigt sich die Qualität einer Taxischule, in der die sichere Präsentation der Zielfahrten geübt wird.

Ist eine von beiden Zielfahrten falsch aufgesagt, gibt es eine dritte. Sind die Antworten nicht völlig falsch, jedoch auch nicht vollständig richtig, können die Prüfer nach Ermessen Zusatzfragen stellen, wie etwa nach den Seitenstraßen des Kurfürstendamms oder den genauen An- und Abfahrten bestimmter Objekte, wie etwa des Messegeländes oder der Flughäfen. Welche Zusatzfragen das sein können, wissen wir und können deshalb darauf vorbereiten.

Weitere Fragen? Einfach anrufen:
030 25 75 98 22